Mölltaler Waldbüro - Ingenieurbüro für Forstwirtschaft
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Jagdgebiete in einem Kärtner Hegering

Wenn Sie einen Blick auf die Vergrößerung dieser Karte werfen, sehen Sie rasch, wie unterschiedlich alleine durch die Lage zu bewohnten Gebieten und das Gelände die Wildtierlebensräume in den einzelnen Jagdgebieten beschaffen sind.

Schwerpunktbejagungsfläche

Schwerpunktbejagung sollte auf Flächen stattfinden, wo es verbissgefährdete Forstkulturen gibt. Auch auf Flächen, die für die Naturverjüngung vorgelichtet wurden, sollte eine Schwerpunktbejagung stattfinden. Ziel ist es, auf diesen Flächen bewusst Jagddruck zu erzeugen und vermehrt Abschüsse zu tätigen.

Intervalljagdgebiet
Lebenraumanalysen für Wildtiere

Die Größe eines Jagdgebietes nimmt Einfluss auf die Zahl der Jäger und auf die Abschussplanung. Die Größe alleine sagt aber noch nichts darüber aus, wie viel von der Fläche tatsächlich von den Wildtieren als Lebensraum genutzt werden kann. 

Wir bieten nicht nur die Erstellung genauer Revierkarten als Dienstleistung an, wir können das Jagdgebiet auch noch genauer analysieren.

Dabei können wir zum Beispiel folgende Auswertungen vornehmen:

  • Welche Teilgebiete sind für das Wild nicht attraktiv als Lebensraum?

  • Welche Teilgebiete sind als Lebensraum geeignet?

  • Wo gibt es für eine Wildart Sommerlebensräume, wo Winterlebensräume?

  • Welche Leitfunktionen hat der Wald im Revier?

  • Gibt es überwiegend Schutzwald oder sind andere Waldfunktionen höher zu bewerten?

  • Welche Gebiete im Revier sind stark von Freizeitnaturnutzung betroffen?

  • Wo gibt es Ruhezonen und Rückzugsgebiete für das Wild?

  • Wie groß und zahlreich sind im Revier jene Flächen, auf denen ohne Einfluss anderer Naturnutzer gejagt werden kann?

  • Wo gibt es Einstände?

  • Wie groß ist das Schadenspotenzial in den Einständen?

  • Gibt es bereits Schäden? Wenn ja welche und wo?

  • Wo gibt es alte und wo gibt es neuere Schäden und wodurch sind diese bedingt?

  • Welche Teilgebiete sind aufgrund ihrer Geländebeschaffenheit nicht oder nur bedingt für eine effektive Bejagung geeignet?

  • Wo gibt es Schwerpunktbejagungsgebiete?

  • Wie groß ist im Revier die Fläche, auf der Schwerpunktbejagung durchgeführt werden sollte?

  • Gibt es in den Flächen mit Schwerpunktbejagung genug Reviereinrichtungen?

  • Welche Teilflächen eignen sich für eine Intervallbejagung?

  • Ist das Revier überhaupt groß genug für eine Intervallbejagung oder sollte man diese mit benachbarten Revieren gemeinsam abstimmen?

  • Wo gibt es Fütterungen für Rehwild und wie wirken diese sich auf den Wald aus?

  • Wo gibt es Rotwildfütterungen?

  • Gibt es Problemzonen, in denen Siloballen nicht fachgerecht gelagert werden?

  • Gibt es landwirtschaftliche Flächen, die im Winter begrünt sind und die auf das Wild anziehend wirken?

Die genaue Analyse eines Lebensraums im Revier ist zeitaufwändig, sie kann aber wertvolle Erkenntnisse bringen, die dabei helfen, Jagdstrategien anzupassen und Wildschäden proaktiv zu begegnen. Die Daten helfen auch beim Dialog mit Waldbesitzern und bei der Lenkung von Freizeitaktivitäten im Revier.

Flächen, die dem Wild Äsung und Ruhe bieten und die nicht anfällig für Wildschäden sind, sollten nicht ständig intensiv bejagt werden. Eine intervallmäßige Bejagung wäre hier sinnvoll. Allerdings dürfen diese Flächen auch nicht ständig durch Freizeitnaturnutzer beunruhigt werden.

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