Mölltaler Waldbüro - Ingenieurbüro für Forstwirtschaft
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Gerippekarte mit Farborthophoto

Laserscanning und 3D

Beim Laserscanning werden zusätzlich zum Orthophoto auch noch digitale 3D Daten vom Baumbestand und vom Gelände vom Flugzeug aus erfasst. Wir planen und organisieren für unsere Kunden diese Datenerfassungen und werten die ALS-Daten dann mit unserer Software aus. Der Vorteil für den Kunden liegt in sehr genauen Messdaten über Baumhöhen, Stammzahlen und Bestandesstrukturen. Zudem liefert unsere Software auch rechnerische Geländeparameter, die in die Kartierung und Bestandesbeschreibung mit einfließen.

Es ist eine besondere Herausforderung für ein kleines unabhängiges Ingenieurbüro, technisch mit den großen Büros mithalten zu können. Wir haben uns vor einigen Jahren durch eine renommierte Forschungsfirma im Bereich Laserscanning und Auswertung von 3D Daten im Forsteinrichtungsbereich beraten lassen und verfügen nun über die entsprechenden Ressourcen, um diese relativ neuen und innovativen Fernerkundungsmethoden im Rahmen aller von uns durchgeführten Forsteinrichtungen einsetzen zu können. Wir bieten diese Auswertungen auch als Dienstleistung für unsere Mitbewerber an.

Durch den Einsatz der 3D Technik bieten sich folgende innovative Möglichkeiten:

3D Modellierung des Geländes ohne Vegetation mit 1 m Auflösung zur Digitalisierung von Forstwegen, Rückewegen, Steigen und Gewässerläufen. Dieses Modell kann auch als Hillshade den Hintergrund einer Forstkarte bilden. Das Gelände wird dadurch plastisch dargestellt.

Hochaufgelöstes digitales Farborthophoto aus einer von uns organisierten Befliegung. So können wir für Sie zeitnah aktuelle und sehr genaue Karten erstellen. Dieses Revier war im August 2017 von einem Sturm betroffen. Die neue Karte zeigt nun den Stand mit 1. Oktober 2017.

Bei diesem Projekt haben wir auch ein Laserscanning des Waldes mit einer Abtastung von ca. 8 Messpunkten pro m² organisiert. Die Abbildung zeigt die Bestandeskarte, die nach den Höhenstufen der Altersklassen gefärbt ist. So können Strukturen und Texturen im Wald visualisiert werden.

Die Vorteile des Laserscannings
  • Ableitung von rechnerischen Gelände- und Bestandesparametern (z.B. Oberhöhe eines Bestandes) aus den ALS-Datenmodellen. Die Parameter wurden im Rahmen unserer Pilotprojekte durch zahlreiche Messungen vor Ort überprüft, die Genauigkeit ist gut bis sehr gut, vor allem gilt es hier zu bedenken, dass z. B. die Oberhöhenwerte nicht so wie bei der Taxation oder Stichprobeninventur aus nur wenigen Messungen im Bestand kommen, sondern dass die von uns berechneten Werte aus allen im Bestand erkannten Stämmen gebildet werden. Gerade bei Revisionen (hier sind die Alterswerte bereits im alten Operat von uns genau durch Bohrungen ermittelt worden) liefert diese Methode perfekte Ergebnisse.

  • Genaue Erfassung der vertikalen Struktur aller Waldbestände. Da die von uns eingesetzte Software Einzelstämme erkennt und deren Höhen ermittelt, lassen sich aus diesen Daten auch Informationen über die Bestandesstruktur ableiten. so kann zum Beispiel beurteilt werden, ob für einen Bestand der optimale Zeitpunkt zur Durchführung der Erstdruchforstung erreicht oder bereits längere Zeit überschritten ist. Gerade bei gegebener Windwurfgefahr kommt der stabilisierenden Bestandespflege eine hohe Bedeutung zu. Mit genauen Informationen zur jeweiligen Bestandesstruktur können die einzelnen Maßnahmen und deren oft enge Zeitfenster besser und nachvollziehbarer eingeschätzt werden.

  • Diese rechnerischen Parameter übernehmen wir auf unseren Feldcomputer und wir haben somit vor Ort bei der Datenerfassung und Planung bereits wichtige, genaue und objektive Kennzahlen vorliegen. Liegen ALS-Daten vor, muss nicht mehr so viel gemessen werden, es reichen stichprobenartige Kontrollmessungen und die Zeit vor Ort kann optimal für die waldbauliche Planung verwendet werden.

Vorteile für unsere Kunden

Bei herkömmlichen Stichprobeninventuren werden nur wenige Baumhöhen gemessen. Das ist billig und erfordert kein Fachpersonal.

 

Bei unserem Verfahren werden alle Stämme einer Unterabteilung durch den Laser abgetastet, von der Software identifiziert und gemessen. So haben wir nahezu alle Baumhöhen einer Unterabteilung und kennen auch deren horizontale und vertikale Strukturen. Die gemessenen Höhen sind sehr genau und folglich können auch die Bonitäten gut und genau bestimmt werden. Bei der anschließenden Begehung und Taxation werden unterabteilungsweise Daten zum Baumbestand und zum Standort erfasst. Zusätzlich werden vor Ort individuelle Planungsvorschläge für den Bewirtschafter erstellt und nach Dringlichkeiten gereiht.

 

Ein Vergleich unserer Methode mit einer von der Universität für Bodenkultur vorgeschlagenen Stichprobenaufnahme wurde 2017 im Rahmen einer Abschlussarbeit für einen größeren Revierteil in der Obersteiermark durchgeführt. Dabei zeigte sich eine sehr hohe Übereinstimmung beider Inventuren bei der Vorrats und Zuwachsermittlung.

Der essentielle Vorteil unserer Methode gegenüber allen Stichproben liegt darin, dass wir für jede Unterabteilung Daten erfassen und auch planen. Gerade bei der waldbaulichen Planung kommt es darauf an, zu zeigen, WANN und WO die Maßnahmen durchzuführen sind. Da eine klassische Stichprobe nur auf billige Weise Gesamtbetriebsdaten liefert, hätte der Kunde damit zwar seinen Vorrat und Hiebsatz, er hätte aber keine Angaben zu den einzelnen Waldorten und den dort notwendigen Maßnahmen.

 
 
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